Pressemitteilung - PM2016-05-29


Heinrich Aller - Tel.: 05137 2055 - Mail: aller-h@t-online.de

 

SPD fordert: - Mehr aus dem Komplex „Alter Krug“ machen –

Aller: Stadt muss vorangehen

Stadt Seelze habe viel zu lange versäumt, die Initiative zu ergreifen, den Komplex „Alter Krug“ zu einem attraktiven Mittelpunkt des Stadtteils zu entwickeln. Der jetzt einberufene “runde Tisch“ sei ein deutliches Indiz dafür, dass die Situation rund um das historische Gebäude nicht die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Längst hätten Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und die für städtisches Grün zuständige Abteilung mit den Anliegern und Geschäftsleuten zu einer „Gemeinschaftsinitiative Alter Krug“ zusammenfinden müssen, hat der der SPD Ratsherr Heinrich Aller in der jüngsten Sitzung des von der Verwaltung einberufenen „Runden Tisches“ deutlich gemacht.

Die SPD hat jetzt in Ihrem Programm zur Kommunalwahl zum Thema „Leerstände und Branchenmix“ eine „Gemeinschaftsinitiative gegen den Trend“ aufgenommen. Beispielhaft soll die Stadt am „Alten Krug“ aktiv werden. Unabhängig von der Tatsache, dass die Eigentümer und Anlieger einbezogen werden sollen, könnte die Obentraut-Stadt im eigenen Interesse selbst mehr tun, um den Komplex „Alter Krug“ mit gezielten Maßnahmen aufzuwerten. Es gäbe gute Ansätze. Den Anspruch ein für jüngere und ältere Nutzer attraktiver, stadtbild- und imageprägender Mittelpunkt der Obentraut-Stadt zu sein, erfüllen der Platz mit dem zu recht denkmalgeschützten historischen Alten Krug nicht.    

Die Tatsache, dass es Monate gedauert hat, bis die Klagen über das Verhalten von Jugendlichen „Bewegung in die Angelegenheit gebracht hätte“, spräche für sich. Zuvor habe er den Bürgermeister in einem eindringlichen Schreiben auf die Zustände rund um den Alten  Krug aufmerksam gemacht. Das „Problem Jugendliche“ hätte längst als Problem ernster genommen werden müssen.  Das hatten vor allem auch Geschäftsleute und die Senioreneinrichtung wiederholt gefordert.

Es sei bedauerlich, dass die von Ratsmitgliedern und Bürgerinnen und Bürger im Rathaus vorgebrachten Klagen über die beiden Leerstände Restaurant „Alter Krug“ und ehemals „Rossmann“ nicht dazu geführt hätten, mit Nachdruck auf eine Nachnutzung zu drängen. Dabei gehe es vorrangig um die oft beklagte augenblickliche Funktion des Alten Kruges. Ein Blick durch die Fenster reiche: Mehr Rumperlkammer als als Möbellager. Für den „kränkelnden“ Wochenmarkt gäbe es Vorschläge aus dem Kreis der Marktbeschicker und der Kunden genug. Eine Belebung des Platzes und mehr Publikumsverkehr setze allerdings voraus, so Aller, dass Platz und Mietobjekte deutlich aufgewertet werden. „Da kann man mehr machen“, ist der Seelzer SPD-Ratsherr überzeugt.